Stadtrat
  
        

Biogasanlage kann gebaut werden

Städtebaulicher Vertrag ist unterzeichnet worden – Ehrungen im Frerener Stadtrat


Ausgeschiedene und langjährige Mitglieder des Frerener Stadtrates sind in der „Weihnachtssitzung“ vom Bürgermeister Klaus Prekel (Vierter von rechts) und seiner Stellvertreterin Cornelia Determann (rechts) geehrt worden.

Foto und Bericht: Carsten van Bevern, LT

 Im Energiepark Freren kann spätestens im Sommer 2012 mit dem Bau einer Biogasanlage begonnen werden – der dafür notwendige städtebauliche Vertrag ist am Dienstagnachmittag unterzeichnet und notariell beurkundet worden.

Diese Neuigkeit verkündete Frerens Stadtdirektor und Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz am Dienstagabend auf der letzten Sitzung des Stadtrates im Jahr 2011. Der Vertrag regelt einerseits die Projektierung und Schaffung der planungs- und baurechtlichen Voraussetzungen für den Bau der Anlage und andererseits die geplante Versorgung kommunaler Gebäude mit überschüssiger Prozesswärme aus einem Blockheizkraftwerk. „Spätestens im Sommer 2012 kann nun mit dem Bau begonnen werden, und im Sommer könnten erste günstige Energielieferungen für eine Entlastung in unserem Haushalt sorgen“, freute sich Frerens Bürgermeister Klaus Prekel.

Ausgebaut werden kann ferner die Dorfstraße vom Ortsteil Suttrup bis zur K 304 (Beestener Straße). Das Amt für Landentwicklung in Meppen hat eine Förderung in Höhe von 50 Prozent der Nettokosten (maximal 58 750 Euro) bewilligt. Die Gesamtkosten liegen laut Ritz bei knapp 140 000 Euro, und da zur Finanzierung auch Restmittel der Teilnehmergemeinschaft Lohe-Suttrup eingesetzt werden können, liegt der von den Anliegern und der Stadt zu tragende Anteil der Baukosten bei 58 750 Euro. „Die Grundstückseigentümer müssen daher lediglich 12,61 Prozent der Kosten selber tragen“, betonte Ritz, der zudem das in Suttrup kursierende Gerücht, dass die alte Schule abgerissen werden soll, widerlegen konnte. „Aktuell ist hier kein Sanierungsbedarf. Die Schule bleibt so erhalten und kann von den Vereinen weiter genutzt werden.“

Einstimmig verabschiedeten die Ratsmitglieder anschließend überplanmäßige Ausgaben: 12 000 Euro mehr werden fällig bei der Erstattung von Bauhofkosten, 15 000 Euro bei Abdichtarbeiten am evangelischen Kindergarten im Zuge des Abrisses der ehemaligen Landwirtschaftsschule und 500 Euro beim ebenfalls genehmigten Zuschuss für die neuen Jugendräume der Kirchengemeinde St. Vitus.

Mit einem Präsent wurden anschließend die ausgeschiedenen Ratsmitglieder Tanja Landgraf, Ute Nagel, Ewald Els, Herbert Geers, Alfons Lambers und Stefan Prekel verabschiedet und die langjährigen Ratsmitglieder Klaus Dickebohm und Klaus Prekel  (je 20 Jahre) sowie Alfons Lambers (30 Jahre)  geehrt.