Die Gemeinden

Andervenner Kindergartenkinder wurden zu Waldkindern

 

Für einige Tage im Mai konnten die Kinder des St. Andreas Kindergartens Andervenne bei den Waldtagen ihren natürlichen Bewegungsdrang ungehindert ausleben und die Natur unmittelbar erfahren und begreifen. Es wurden Naturmaterialien und Holz für Lagerfeuer gesammelt, Indianerhütten gebaut, auf Baumstämmen balanciert oder einfach mal dem Gezwitscher der Vögel oder dem Klopfen eines Spechtes gelauscht.


Auch den behutsamen Umgang mit jeder Art von Leben erfuhren die Kinder in dieser Woche. Käfer, Ameisen, Spinnen oder Würmer wurden von den meisten Kindern mit großem Eifer gesucht und genau betrachtet. Das unversehrte Freilassen der Tiere war eine Selbstverständlichkeit.

 

Zum Abschluss der Waldtage kam die Rollende Waldschule zum Einsatz. Dabei gab es fachmännische Hilfe von Hubert Ull, Johannes Foppe und Florian Foppe mit seinem Hund Oskar. Das Waldmobil veranschaulichte den Kindern die heimischen Tierarten. Kaum jemand hatte vorher schon einmal eine Eule, einen Fuchs oder eine Elster aus der Nähe betrachtet. Aber auch der Rundgang durch den Wald, die Suche nach Rehspuren oder der Geruch einer Tanne begeisterte die Kinder.

 

Auch im nächsten Jahr werden die Waldtage fester Bestandteil des Andervenner Kindergartenalltags sein, um den Kindern die Schönheit der Natur und die Freude daran näher zu bringen.