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Ganz Andervenne ist vom
Festausschuss für die 1000-Jahr-Feier zur Kreativzone erklärt worden. Da
ist natürlich überall Brainstorming angesagt: "Der Andervenner
Riesenfindling muss her, das ist etwas für die 1000-Jahr-Feier im Jahr
2000." Diese zündende Idee hatte den harten Kern des Andervenner
Fastabends "Dörpe-Niederdorf" rasch erfasst, und so machte man
sich mit viel Energie und technischem Gerät eifrig daran, unter der
Leitung von Fastabendvater Georg Hopmann nach dem Andervenner Riesen-Findling zu suchen. Der sollte nach den Berichten der Altvorderen
noch vor 25 Jahren allgemein bekannt und so groß wie ein PKW gewesen sein. Trotz Einsatz schweren landwirtschaftlichen Gerätes soll er sich
allen Bemühungen, ihn aus dem Acker zu holen, widersetzt haben.
Deshalb habe man ihn damals nur "absacken lassen", damit man im
Acker darüber hinwegpflügen konnte, erklärt Fastabendvater Georg Hopmann. Nach drei
Tagen ermüdender Suche war auch tatsächlich ein Findling etwa ein Meter
unter der Ackeroberfläche erfasst und zumindest die Spitze
freigelegt worden. Aber leider handelte es sich nur um den kleinen Bruder
des Riesen-Findlings.(Foto)
[04.03.2000]
Nach monatelangem Suchen
wurden die Andervenner jetzt endlich fündig und orteten den in einem
Acker an der Settruper Straße vermuteten Stein in etwa 1.50m Tiefe. Die
ortsansässige Firma Heese erklärte sich bereit, die Bergung zu
versuchen. Viele Schaulustige waren dabei, als der Baggerführer Günter
Lonnemann sein Können unter Beweis stellte und dafür Applaus erntete.
Der Fastabend Dörpe-Niederdorf will dem Hinkelstein, der immerhin einen
Umfang von 6.50m hat, aus Anlass des 1000-jährigen Jubiläums der Gemeinde
Andervenne im August 2000 einen ganz besonderen Platz gestalten.
[15.04.2000]
Mit freundlicher Unterstützung der Firma Kleinbuntemeyer, Schapen, wurde
der Stein jetzt zur Wegekreuzung Settruper Straße/Deeterhok/Kirchstraße
transportiert. Hier hat Hubert Middelücke eine Ecke seiner Wiese zur
Verfügung gestellt, auf der der Stein neben einer überdachten
Informationstafel abgelegt wurde. Neben vielen Schaulustigen waren auch
die "Fiesemanns Tanten" zünftig mit einem alten Trecker
angereist, um ihren Senf dazu zu geben. Aber auch die Festtagsnöger
Norbert Wellen und Martin Wübben kamen auf ihren bunt geschmückten
Fahrrädern um alle Anwesenden noch einmal herzlich zu den Festlichkeiten
vom 18. - 21. August 2000 einzuladen.

Die Finder
von links: G. Hopmann, A.Middelücke, E. Middelücke, G. Foppe,
H. Ginten,
L. Böming, H. Giesen, H. Middelücke, K. Krümberg,
H. Middelücke, C.
Jansen, L. Böming
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