Die Gemeinden

Schülerlotsen in Freren müssen Lotsenstation aufgeben

Dringend neue Helfer gesucht!

 

Morgens und mittags strömen eine Vielzahl von Grundschülern und auch Oberschülern mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule. Dabei müssen sie eine viel befahrene Straße überqueren oder an der Schule zwischen den anfahrenden Bussen, den Elterntaxis und sonstigem Verkehr noch die Straße überqueren. Dank der Frerener Schülerlotsen können die Schüler sicher zur Schule kommen.

 

Die Lotsenstation beim Schuhgeschäft Prekel. Martina Kock (links) und Britta Urban geleiten die Schüler sicher über die Straße.

 

Aber aufgrund fehlender Neuzugänge ist die Anzahl der Schülerlotsen in Freren in den letzten beiden Jahren so stark zurückgegangen, dass nun vermutlich eine Lotsenstation in Kürze aufgegeben werden muss. Aktuell wird noch am Zebrastreifen bei Prekel und an der Schule gelotst.

 

Claudia Schwert organisiert den Lotsendienst in Freren seit über drei Jahren, sie ist sehr engagiert und opfert viel Freizeit in diese Aufgabe. Sie organisiert die Kurse, macht in den Klassen Werbung, verteilt die Ausrüstung und erstellt die Planung. „Wir würden uns über Neuzugänge sehr freuen – gerne auch Oma und Opa, wenn die Eltern aus beruflichen Gründen morgens nicht lotsen können. Ansonsten können wir mit so wenig Unterstützung unmöglich die beiden Lotsenpunkte halten.“ so Claudia Schwert.

 

„Jeder sollte einmal nachdenken, ob er nicht vielleicht 1x in der Woche eine halbe Stunde Zeit zum Lotsen hat. Auch die Eltern, deren Kind nicht an diesen beiden Gefahrenpunkten vorbei müssen,“ ergänzt Martina Kock, die seit drei Jahren mindestens 3x pro Woche die Lotsenkelle schwingt.

 

Jeder Schülerlotse, der an einem kostenlosen Kurs teilgenommen hat, ist gegen Unfälle versichert und erhält neben Kelle auch eine warme Winterjacke in leuchtendem gelb. Interessenten melden sich bitte bei Claudia Schwert (Tel.: 0178 7887134).