Die Gemeinden

Gleichstellungsbeauftragte

Mechthild Kümling ist ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftrage der Samtgemeinde Freren und unterstützt in allen frauen- und gleichstellungsrelevanten Fragen. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.

 

Kontakt

Sie erreichen mich an jedem 1. und 3. Dienstag des Monats, von 14.30 bis 16.00 Uhr, im Rathaus Freren, Zimmer 206. Dort telefonisch zu erreichen unter der Telefon-Nr. 05902/950-206.

 

Ansonsten privat unter der Rufnummer 05905/525, am besten mittags oder in den frühen Abendstunden. Ich wohne in der Antoniusstraße 9a in Messingen.

Veranstaltungshinweise und Informationen entnehmen Sie bitte dem Mitteilungsblatt der Samtgemeinde Freren oder den weiteren Ausführungen dieser Seite.

 

Ich freue mich über Anregungen, Hinweise, Tipps, Engagement, Unterstützung, Kritik und auf Ihren Besuch.

 

 

Zuständigkeit

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." (Grundgesetz Art. 3 Abs. 2). Nach dem Gesetz sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Doch Anspruch und Wirklichkeit stimmen nicht überein. Vor allem Frauen sind in vielen Bereichen des täglichen Lebens benachteiligt.

 

  • Im Beruf werden Frauen noch immer erheblich schlechter bezahlt und seltener gefördert als Männer.
  • Von Arbeitslosigkeit sind Frauen und Mädchen in höherer Zahl betroffen als Männer.
  • Die Entscheidungsgremien in Politik und Verwaltung sind nach wie vor nicht paritätisch besetzt.
  • Kinderbetreuung, Pflege von Familienangehörigen und Hausarbeiten sind Aufgaben, die nach wie vor zum größten Teil von Frauen geleistet werden. Männer erfahren nur selten Anerkennung für diese Arbeiten aus dem gesellschaftlichen Umfeld.
  • Von häuslicher und sexueller Gewalt sind vor allem Frauen und Kinder betroffen.

 

Mir persönlich ist es wichtig, die Frauen unserer Samtgemeinde zu ermutigen, sich für gesellschaftliche und politische Probleme und Veränderungen stark zu machen. Auch heute ist es noch wichtig, bestehenden Benachteiligungen von Frauen entgegenzuwirken und ihre Chancen und Lebensperspektiven zu verbessern.

Ich verstehe mich als Ansprechpartnerin und Vermittlerin für Frauen und auch Männern jeden Alters, gleich in welchem religiösen, politischen oder wirtschaftlichen Umfeld sie leben.

 

Wenden Sie sich an mich

 

  • Wenn Sie sich über Benachteiligungen beschweren wollen.
  • Wenn Sie Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte brauchen.
  • Wenn Sie Informationen und Auskünfte benötigen.
  • Wenn Sie Vorschläge für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Landkreis Emsland haben.

 

Als Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Freren, im Verbund mit den Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Emsland, arbeite ich als Interessenvertretung für Frauen und Männer innerhalb und außerhalb der kommunalen Verwaltung, um Benachteiligungen in allen Bereichen abzubauen und die Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.

 

  • Wir sind Ansprechpartnerinnen für Anfragen, Beschwerden und Anregungen im Zusammenhang mit Gleichstellungsfragen.
  • Wir bieten Hilfe und Unterstützung bei Gleichstellungsproblemen an.
  • Wir wirken an Rats- und Verwaltungsvorlagen unter Gleichstellungsaspekten mit.
  • Wir halten Kontakt zu Frauenverbänden, Institutionen und Beratungsstellen, Initiativen, zu Unternehmen und Gewerkschaften, zu schulischen und kirchlichen Einrichtungen.
  • Wir erarbeiten Informationsmaterial und führen Veranstaltungen zu frauenrelevanten Themen durch.
  • Wir unterrichten die Öffentlichkeit in Angelegenheiten unseres Aufgabenbereichs.
  • Wir halten regelmäßig Sprechstunden ab.

 

 

 

 

Notfallkarte bei häuslicher Gewalt

Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland haben eine Notfallkarte erstellt, auf denen Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt schnell wichtige Telefonnummern und Kontaktdaten von Hilfs- und Unterstützungsangeboten finden.

 

Die Notfallkarten liegen z.B. in ausgewählten Facharztpraxen in Toiletten- und Waschräumen aus, damit Betroffene die Karten unbeobachtet an sich nehmen können. In Freren sind sie in der öffentlichen Damentoilette vor dem Rathaus zu finden.

 

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Eine Nummer für Alle

 

 

 

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ hat am 6. März seinen Dienst aufgenommen. Wer aber kann und sollte das Hilfetelefon nutzen, und womit können AnruferInnen rechnen?

 

Wie funktioniert das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen?

 

Mit allen Anliegen zum Thema Gewalt gegen Frauen können sich Menschen an die Beraterinnen des Hilfetelefons wenden. Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist jeden Tag, rund um die Uhr, kostenfrei zu erreichen. Anrufende müssen nicht ihren Namen nennen; die Beratung ist vertraulich.
Um die Beraterinnen zu erreichen gibt es drei Wege: Zunächst einmal die telefonische Beratung. Für Menschen, die kein oder nur wenig Deutsch sprechen, kann rund um die Uhr eine Dolmetscherin hinzugezogen werden. Daneben können Interessierte über die Website www.hilfetelefon.de eine gesicherte E-Mail-Beratung oder einen geschützten Chat nutzen. Für Menschen, die hörgeschädigt sind, gibt es über die Website zudem einen Zugang zum Gebärdentelefon. Menschen mit Lernschwierigkeiten finden dort - und auch in einem Flyer - Informationen in Leichter Sprache.

 

Wer kann das Hilfetelefon nutzen?


Das Hilfetelefon bietet Beratung und Unterstützung bei allen Formen von Gewalt: Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Zwangsverheiratung oder Cybergewalt. Die drei Zielgruppen sind: Frauen, die von Gewalt betroffen sind, ihr soziales Umfeld sowie Fachkräfte.
Wichtig ist, dass auch diejenigen anrufen können (und sollten), die sich vielleicht unsicher sind, ob sie von Gewalt betroffen sind. Hier können die Beraterinnen helfen, Erlebtes „zu sortieren“. Da wir wissen, dass sich Frauen, die von Gewalt betroffenen sind, vielfach als erstes – und manchmal als einziges – an ihre Freundinnen und Freunde oder an nahe Angehörige wenden, sollten auch die das Hilfetelefon nutzen, vor allem dann, wenn sie sich unsicher fühlen, was sie zur Unterstützung tun können. Und schließlich können auch Fachkräfte – ehrenamtliche wie hauptamtliche – das Hilfetelefon nutzen, wenn sie Unterstützung bei Fragestellungen zum Thema Gewalt gegen Frauen benötigen.

 

Wie wird Anruferinnen und Anrufern geholfen?


Die Beraterinnen sind Fachkräfte und haben Erfahrung in der psychosozialen Beratung. Sie hören zu, sie helfen Erlebtes zu sortieren, sie unterstützen. Es gibt keine vorgefertigten Antworten, sondern je nach Bedarf und Bedürfnis der Anrufenden werden Lösungswege gesucht. Wenn der Bedarf für weitere Beratung besteht, helfen die Beraterinnen den Anrufenden auch, die für sie passende Fachberatungsstelle vor Ort zu finden.

 

Linksammlung

"zu schade, um links liegen zu lassen..."

 

Interessante Internet-Adressen für Frauen

 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit www.ms.niedersachsen.de

 

Thema Gesundheit

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Abteilung Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung

www.familienplanung.de

Informationsdienst zum Thema „Frau und Gesundheit“ www.gesundheit-fuer-frauen.de
AKF – Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.

www.AKF-info.de

Gesundheit für Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen www.geminie-online.de

 

Thema Beruf

 

Koordinierungsstelle zur beruflichen und betrieblichen Förderung von Frauen im Landkreis Emsland

www.emsland.de

unter suchen: Koordinierungsstelle eingeben

Verband berufstätiger Mütter  www.berufstaetige-muetter.de/
Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen  www.erwerbslos.de
Arbeitnehmerkammer Bremen  www.arbeitnehmerkammer.de
Infos zu Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Grundsicherung, Tacheles e.V.  www.tacheles-sozialhilfe.de
   www.vaeter-in.niedersachsen.de

 

Thema Frauenrechte

 

Menschenrechtsorganisation für Frauen  www.terre-des-femmes.de

 

SOLWODI - Solidarität mit Frauen in Not

 

Solwodi ist Anlaufstelle für ausländische Frauen, die durch Sextourismus, Menschenhandel und Heiratsvermittlung nach Deutschland gekommen sind.

 

Der Verein wird über Spenden finanziert.

 

Arbeitsschwerpunkte sind:

 

- Psychische und soziale Betreuung von Opfern

- Rechtliche Beratung und Betreuung von Zeuginnen in Gerichtsverfahren

- Bereitstellung von Hilfe für diejenigen Frauen, die in ihre Heimat zurückkehren wollen

- Zusammenarbeit mit anderen Beratungs- und Hilfsorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa gegen die Ausbeutung und Misshandlung von Frauen.

 

www.solwodi.de

 

Thema Frauenorganisation

 

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands  www.kfd.de
Deutscher Frauenrat  www.frauenrat.de

 

Frauenthemen allgemein

 

Frauenserver in Niedersachsen 

 www.FrauenOnlineNierdersachsen.de

Vermischte Anbieter  www.frauen-ans-netz.de
Internet-Service, Frauensuchmaschinen  www.powercat.de
Frau TV – WDR Sendung für Frauen  www.wdr.de/tv/fraztv/
Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen - BIG e.V.  www.gewalt-ist-nie-ok.de