Im Jahre 1969 schlossen sich die damals noch selbständigen
Gemeinden Andervenne - Niederdorf, Andervenne-Oberdorf, Lohe - Venslage,
Setlage, Suttrup, Thuine und die Stadt Freren freiwillig zu einer
Samtgemeinde zusammen, um Ihre Verwaltungskraft zu stärken und die
Strukturellen Verhältnisse dieses Raumes zu verbessern. Durch das
Gesetz
zur Neugliederung der Gemeinden wurden dann mit Wirkung vom 1.3.1974 die
Gemeinden Lohe-Venslage, Setlage und Suttrup in die Stadt Freren und die
Gemeinde Brümsel in die Gemeinde Messingen eingegliedert und die
Gemeinden Andervenne - Niederdorf und Andervenne - Oberdorf zu einer
Gemeinde Andervenne zusammengeschlossen. Die so neu gebildeten Gemeinden
Andervenne, Beesten, Stadt Freren, Messingen und Thuine bildeten dann zum
gleichen Zeitpunkt als Alternative zur Einheitsgemeinde eine neue
Samtgemeinde mit erheblich erweitertem Aufgabenbereich. Die besondere
Rechtsform der Samtgemeinde sichert den Mitgliedsgemeinden auch nach dem Zusammenschluss
ein demokratisches Eigenleben in Form von Gemeinde- bzw.
Stadträten.
Bei der Wahrnehmung der kommunalen Aufgaben hat sich die
Samtgemeinde als oberstes Ziel gesetzt, für ihren Raum ausgewogene,
wirtschaftliche, soziale und kulturelle Verhältnisse zu schaffen und zu
erhalten.
Nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm bildet die
Samtgemeinde Freren einen Nahbereich. Grundzentrum dieses Nahbereiches ist
die Stadt Freren mit der besonderen Entwicklungsaufgabe
"Erholung".
Die Samtgemeinde Freren liegt im südöstlichen Teil des
Landkreises Emsland am Südosthang eines Waldreichen Geestrückens in 52
Grad nördlicher Breite und 7 Grad östlicher Länge. Heute leben 10.668
Einwohner auf einer Gesamtfläche von 13.183 ha. Die weiteste Ausdehnung
von Nord nach Süd beträgt 15 km und von West nach Ost 14 km.