| Wappen |
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Nutzung des Wappens in
jeglicher Form bedarf der |
| Zum 1150jährigen Jubiläum des
Dorfes Thuine beschloss der Gemeinderat im Jahre 1986 das obige Wappen. In unserer Dorfchronik "Use Dörp - 1150 Jahre Thuine - 836 - 1986", die von Schwester M. Bonaventura Winterberg verfaßt wurde, wird das Thuiner Wappen folgendermaßen begründet: |
| Wappenbegründung |
| Als Zeugnis der vorchristlichen
Besiedlung ist das Hünengrab anzusehen. Die Grabkammer mit ihrer
doppelten Steinsetzung ist eines der gewaltigsten Großsteingräber im
nordwestdeutschen Raume. Die Megalithgräber (Großsteingräber) der Jungsteinzeit stammen wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum und verbreiteten sich entlang der Atlantikküste bis nach Skandinavien. Die drei Sparren sind das Wappen des alten Adelsgeschlechtes derer von Mulert. Um 1570 kam Ernst Mulert aus Holland in das emsländische Gebiet. 1576 erwarb er die Burg Thuine. Er war Kapitän von zwei Kompanien deutscher Truppen in spanischen Diensten und wurde später Drost in Lingen. Sein ältester Sohn Johann, geb. 1564, erbte nach dem Tode des Vaters Ernst, das Gut Grumsmühlen. Er verkaufte es aber 1613 an seinen Bruder Ernst. Über lange Jahre besaßen die Mulerts das Patronatsrecht über die Thuiner Kirche. An die Familie Mulert erinnert noch heute eine von ihr gestiftete Glocke aus dem Jahre 1853. Auch die Inschrift der Marienglocke aus dem Jahre 1643 nennt "Ernst Mulert Patr. Laicus". Im Chor der Thuiner Kirche erinnert ein Epitaph, geschaffen von dem Bildhauer Adam Stenelt, an 2 im Jahre 1631 verstorbene Kinder der Familie Ernst Mulert. Zwei Grabplatten, der beiden Kinder und deren Eltern, sind seit 1985 in der Friedhofskapelle aufgestellt. |