Die Gemeinden

Frerener Innenstadt wird weiter umgestaltet

Baubeginn für neues Wohn- und Geschäftshaus – K + K-Erweiterung, Markt- und Rathaussanierung folgen

Der obligatorische erste Spatenstich ist getan, und nicht nur der: Die Bauarbeiten für das Wohn- und Geschäftshaus mit rund 2000 Quadratmeter Verkaufs-, Büro- und Wohnflächen auf vier Stockwerken an der Bahnhofstraße in Frerens Stadtmitte haben begonnen.

 

 

 

Für das neue Wohn- und Geschäftshaus in Frerens Ortsmitte ist mit einem symbolischen Spatenstich der Startschuss gefallen (von links): Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz, Mathias Ahlers-Menke, Anneliese Menke, Sandra Ahlers-Menke, die Architekten Georg und Sebastian Kimmer sowie Frerens Bürgermeister Klaus Prekel. Foto: SG Freren

 

 

In den unteren Etagen sollen nach Aussage der aus Freren stammenden Investorenfamilie Ahlers-Menke zukünftig gastronomische Betriebe, medizinische und soziale Dienstleister sowie ein Versicherungsbüro ihr neues Domizil erhalten.

Die oberen Wohngeschosse werden mit einer Aufzugsanlage erschlossen. Dort werden sich zehn barrierefreie und rollstuhlgeeignete Wohnungen mit einer Größe zwischen 63 und 89 Quadratmetern sowie zwei bis vier Zimmern befinden. Hinzu kommen ein Gemeinschaftsraum für alle Nutzer sowie Kellerräume. Parkplätze, Carports und Freiflächen mit einem Spielplatz sind ebenfalls geplant.


Fertigstellung Mitte 2018

Die Investorenfamilie Ahlers-Menke aus Freren bedankte sich beim Spatenstich noch einmal bei Bürgermeister Klaus Prekel und Stadtdirektor Godehard Ritz sowie dem Rat und der Verwaltung „für die positive Begleitung des Projektes“. Auch die Architekten Georg und Sebastian Kimmer aus Schapen hoben die zielorientierte Zusammenarbeit mit der Verwaltung hervor: „Rat und Verwaltung haben unsere Planung dieses modernen Gebäudes stets positiv begleitet. „Schnell war man sich einig, dass bei dem Projekt neben der wirtschaftlichen Bedeutung auch die Integration in das Stadtbild eine zentrale Rolle spielen soll“, erklärte Architekt Georg Kimmer.

Frerens neue Mitte

So seien die Entwürfe mit Blick auf die teils reich verzierten alten Kaufmannshäuser in der Bahnhofstraße, aber auch die modernen Geschäftshäuser am Neuen Markt erstellt worden. „Der leider zwischenzeitlich verstorbene Hermann Menke, Zimmermanns- und Maurermeister, hatte sich für die Mauerwerks-Ornamentik in der Fassade eingesetzt“, ergänzte Sebastian Kimmer.

 

Auch Menkes Sohn – und Maurermeister – Mathias Ahlers-Menke legt nach eigener Aussage besonderen Wert auf ein architektonisch und handwerklich hochwertiges Gebäude. Die Fertigstellung ist Mitte 2018 geplant. Prekel und Ritz wünschten den Investoren mit dem Projekt viel Glück und Erfolg.

 

Im Rahmen der aktuellen Innenstadtplanungen wird das Gebäude laut Bürgermeister Prekel „ein wesentlicher Baustein in der erweiterten neuen Mitte Frerens“. Dazu werden noch weitere Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen zählen. So soll der K+K-Markt ebenfalls in diesem Jahr erweitert sowie die rückwärtigen Parkplätze neu gestaltet werden. Mit Ende der Frostperiode soll auch mit der Umgestaltung des Marktplatzes inklusive der Markt- und Bahnhofstraße vom Kreisel bis zum Geschäft Prekel begonnen werden.

 

„Zudem wollen wir bei Zusage von Fördermitteln mit der energetischen Sanierung des Rathauses beginnen“, hatte Stadtdirektor Ritz bereits auf dem Messinger Neujahrsempfang erklärt.

 

Text: Carsten van Bevern, Lingener Tagespost