Wirtschaftsstandort zurück
Die Samtgemeinde Freren bildet nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm mit der Stadt Freren und den Mitgliedgemeinden Andervenne, Beesten, Messingen und Thuine einen Nahbereich und hat die besonderen Entwicklungsaufgaben "Wohnen", "Gewerbe", und "Erholung".
Das moderne Grundzentrum Freren ist in den letzten 5 Jahren um rund 1.500 Einwohner auf nunmehr 10.500 Einwohner angewachsen. Es verfügt über ein großes, junges und qualifiziertes Arbeitskräftepotential sowie eine gute Kaufkraft. Freren hat eine überdurchschnittlich gute Infrastruktur aufzuweisen und kann mit der überregionalen Kultureinrichtung "Alte Molkerei" und dem Erholungsgebiet "Saller See" attraktive Kulturveranstaltungen und Freizeit- und Erholungseinrichtungen anbieten. Ansprechende Wohngebiete in ruhiger Lage, ein besonders vielseitiges Bildungsangebot, alle notwendigen sozialen Einrichtungen (Krankenhaus, modellhaftes Altenpflegeheim mit Tages-, Kurzzeit- und Langzeitpflege) hervorragende Sport- und Freizeitanlagen und ein überaus breites Dienstleistungsangebot bieten eine hohe Lebensqualität. Als bevorzugter Wohnstandort bemüht sich Freren daher um ein steigendes Arbeitsplatzangebot.   Gewerbebetriebe, die z.T. stark expandieren, finden sich in den folgenden Produktionsbereichen: Milch-, Holz-, Metall- und Asphaltverarbeitung, sowie Herstellung von Abfallentsorgungs- bzw. -verwertungsanlagen. Aber auch Handwerksbetriebe wie Tischlereien, Bauunternehmen, Malerbetriebe, Lackierereinen, Autowerkstätten und Schlossereien sind ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Wirtschaft. Niedrige Standortkosten, ausreichend verfügbare, voll erschlossene und preisgünstige Gewerbeflächen in Autobahnnähe sowie ein freundliches Wirtschaftsklima bieten beste Vorraussetzungen für die Ansiedlung weiterer Betriebe.
Zu einem neuen Aufgabenschwerpunkt und wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Samtgemeinde Freren sind in den letzten Jahren Tourismus und Fremdenverkehr geworden. Eine abwechslungsreiche Landschaft und in Teilbereichen noch vorzufindene dörfliche Idylle sowie eine noch weitgehend intakte Natur, steinzeitliche Hünengräber und alte Fachwerkgebäude, sehenwerte Kirchen, Klöster und Bauernhöfe, Walderlebispfad und vor allem das Erholungsgebiet "Saller See" sind Anziehungspunkte und laden zu Urlaub, Besuch oder Besichtigung ein.

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