Die Gemeinden

Die Geisterradel-Kampagne

 

Geisterradeln – was ist das? Mit „Geisterradeln“ wird das Radfahren entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, z.B. auf Rad- oder Fußwegen bezeichnet – ähnlich Geisterfahrern auf Autobahnen.

 

Geisterradeln ist jedoch sehr riskant – vor allem für den Geisterradler selbst!


Die Geisterradel-Kampagne möchte daher für die Gefahren durch Geisterradeln sensibilisieren.


Die Kampagne wurde durch die Fachhochschule Erfurt aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplanes (NRVP 2020) sowie vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) und der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Thüringen (AGFK-TH) gefördert.


Auch die Polizei in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim hat

den unfallträchtigen linksfahrenden Radverkehr in den Fokus genommen.

 

Sie beabsichtigen in diesem Zusammenhang in der Nähe bekannter Problembereiche sogenannte Geisterradpiktogramme auf die Fahrbahn aufzutragen.

 

Dabei wird mit gelber Farbe eine solche Schablone aufgesprüht:

 


Dadurch sollen Fahrradfahrer auf ihr Fehlverhalten aufmerksam gemacht und auf die Gefahren hingewiesen werden. Die Maßnahme wird von der Polizei ab Mai auch mit repressiven Kontrollen begleitet.