Die Gemeinden

Letzte Ratssitzung – Ehrungen, Dank und Abschied von Bürgermeister Klaus Prekel

 

 

Die letzte Sitzung des Stadtrates Freren in alter Besetzung fand am 29. Oktober 2026 statt und stand ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Neben der Ehrung langjähriger Ratsmitglieder galt es, ausscheidende Ratsmitglieder für ihr langjähriges Engagement zu ehren und Bürgermeister Klaus Prekel sowie weitere langjährige Wegbegleiter aus ihren Ämtern zu verabschieden.

Die Ehrung der Mandatsträger nahm Godehard Ritz stellvertretend für den Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund vor. Er würdigte das 15-jährige kommunalpolitische Engagement von Norbert Grave und Dr. Johannes Lis, der zugleich stellvertretender Bürgermeister ist. Beide hätten sich über viele Jahre mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein für die Belange der Stadt Freren und ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Im Anschluss dankte Bürgermeister Klaus Prekel den ausscheidenden Ratsmitgliedern für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement zum Wohle der Stadt. Besonders ging er auf seine langjährige Stellvertreterin Cornelia Determann ein, deren 25-jährige Ratstätigkeit bereits in der letzten Sitzung des Samtgemeinderates besonders anerkannt worden war und mit dieser Wahlperiode auch im Stadtrat endet. Prekel hob insbesondere ihre Klarheit, ihre Verlässlichkeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit hervor. Viele regelmäßige, kurze Abstimmungen hätten die gemeinsame Arbeit geprägt und seien für ihn stets wertvoll gewesen. Ebenso galt sein Dank Dr. Johannes Lis für die gemeinsame Zeit im Stadtrat. Zugleich blickte Prekel auf dessen neue Aufgabe als Samtgemeindebürgermeister und wünschte ihm dafür viel Erfolg. Auch Godehard Ritz, dessen Amtszeit als Stadtdirektor endet, dankte Prekel ausdrücklich für die langjährige Zusammenarbeit. Beide hätten über viele Jahre einen kurzen und direkten Draht gepflegt. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sei eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Stadt gewesen.
Den Höhepunkt des Abends bildete die persönliche Abschiedsrede für Bürgermeister Klaus Prekel durch den stellvertretenden Bürgermeister Dr. Johannes Lis. Lis blickte auf das 35-jährige Wirken Prekels im Rat der Stadt Freren zurück, davon 25 Jahre an der Spitze als Bürgermeister. Er erinnerte daran, wie sehr sich Freren in dieser Zeit verändert und weiterentwickelt hat, und hob Prekels maßgeblichen Anteil daran hervor – vom Geschäftszentrum und der Ortsumgehung über neue Wohngebiete und die Dorfentwicklung mit der umfassenden Neugestaltung des Marktplatzes. Diesen bezeichnete Prekel gerne als das „Wohnzimmer“ der Stadt.
Besonders deutlich werde sein Verständnis von Kommunalpolitik darin, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, ihnen zuzuhören und unterschiedliche Interessen zusammenzuführen. Lis hob zudem Prekels großen Einsatz für das Ehrenamt, die Vereine, die Musik und die Kultur hervor. Gerade die kulturelle Entwicklung Frerens und die Förderung entsprechender Einrichtungen hätten ihm stets besonders am Herzen gelegen. Beispielhaft nannte Lis das Bürgermeistergrillen im Zeltlager der KJF, das Dîner en blanc sowie Prekels Unterstützung für die Drummerband COBRA. Auch das MAUZ, die Alte Molkerei und die Kunstschule SPUK seien wichtige kulturelle Einrichtungen, deren Entwicklung und Arbeit Prekel mit großem Interesse begleitet und unterstützt habe. Sie alle stünden für ein lebendiges kulturelles Angebot und vielfältige Möglichkeiten der Begegnung in Freren.
Auch schwierige und umstrittene Entscheidungen habe Prekel nicht gescheut, sondern sich mit Überzeugung, Ausdauer und Freude an der Gestaltung für die Interessen der Stadt eingesetzt. Persönlich dankte Lis ihm für das langjährige Vertrauen, die Loyalität und die Unterstützung, die auch seinen eigenen politischen Weg entscheidend geprägt hätten. Abschließend betonte er, dass mit dem Ende der Amtszeit zwar das Amt des Bürgermeisters ende, die Spuren seines Wirkens im Stadtbild und vor allem bei den Menschen in Freren jedoch bleiben würden.

Die letzte Ratssitzung bot damit einen würdigen Rahmen, um auf viele Jahre kommunalpolitischen Engagements zurückzublicken und den Menschen zu danken, die die Entwicklung der Stadt Freren mit großem persönlichem Einsatz, Verantwortungsbewusstsein und Verbundenheit gestaltet haben