Die Gemeinden

Neuer ehrenamtlicher Wohnberater

 

Die Samtgemeinde dankt Herrn Hackmann für die Übernahme der ehrenamtlichen Tätigkeit als Wohnberater.

B.v.l.: Hauptamtsleiter Klaus Schröder, Alwin Hackmann, Erste Samtgemeinderätin Sonja Ahrend, Seniorenbeauftragter Theo Weggert.

 

 

Sehr erfreut ist die Samtgemeinde Freren, dass Alwin Hackmann aus Messingen erfolgreich die Fortbildung zum ehrenamtlichen Wohnberater absolviert hat und zukünftig den Bürger*innen beim Thema „zukunftsorientiert Wohnen“ beratend zur Seite stehen kann.


17 Kursteilnehmer*innen aus dem gesamten Emsland haben sich in den letzten Monaten in Meppen zum/r ehrenamtlichen Wohnberater*innen ausbilden lassen. In über 50 Stunden Theorie und Praxis wurden ihnen viele Kenntnisse über Möglichkeiten von Wohnanpassungsmaßnahmen, Hilfsmittel, alternative Wohnformen und Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen vermittelt.


Diese Kenntnisse wollen sie nun an alle Altersgruppen mit und ohne Einschränkung weitergeben. Denn diese unterschiedlichen Gruppen haben spezielle Anforderungen an die eigene Wohnung und das Wohnumfeld:


- Junge Menschen möchten schick und modern wohnen. Hier gilt es, zukunftsorientiert eine spätere Barrierearmut in die

  Planungen einzubeziehen.

- Familien bzw. Alleinstehende mit Kindern wollen „kinderwagenfreundlich“ wohnen, damit steht bei dieser Zielgruppe

  Erleichterung im Vordergrund. Und wer schon in jungen Jahren kinderwagenfreundlich wohnt, lebt im Alter

  komfortabel.

- Bürgerinnen und Bürger um die 50 Jahre haben Modernisierungsbedarf und wünschen sich Komfort und Barrierefreiheit

  ohne pflegerische Optik.

- Und Seniorinnen und Senioren ohne Pflegebedarf haben ein großes Sicherheitsbedürfnis und wünschen sich, lange ein

 selbstständiges Leben führen zu können sowie Barrierefreiheit, die Bequemlichkeit bietet. Hier geht es vor allem darum,

 mit guten Lösungen und Anpassungen die Wohnsituation zu verbessern bzw. die Lebensqualität zu steigern.


Themen in der Wohnberatung können sein, den Wohnraum entsprechend anzupassen, indem Türen verbreitert, Bäder barrierefrei gestaltet und Hilfsmittel wie Haltegriffe, Treppen- oder Hublifte eingesetzt werden. Hinzu kommen die entsprechende Gestaltung des Wohnumfeldes, also beispielsweise Zugang zu Haus oder Wohnung, die Beratung zu Kosten und Fördermöglichkeiten der notwendigen Maßnahmen und worauf bei Neubau / Umbau / Neuanschaffungen grundsätzlich geachtet werden sollte.


Es gibt viele Möglichkeiten, auf Problemfelder des Wohnumfelds zu reagieren. Die Wohnberater*innen kommen bei Bedarf in die Wohnung / in das Haus und geben Hinweise, wie die Bewohner*innen möglichst bequem und sicher in den eigenen vier Wänden leben können.


Die Wohnberatung erfolgt kostenfrei und unabhängig davon, ob der Bedarf jetzt oder in Zukunft besteht. Nach einer erfolgten Wohnberatung erhalten die Bürger*innen eine umfassende schriftliche Dokumentation mit vielen weiteren Informationen.


Bereits seit 2010 gibt es die Anlaufstelle zur Wohnberatung im Emsland mit dem Ziel, Menschen zu beraten, damit sie solange es geht zu Hause wohnen können. Viele Punkte für ein komfortables Wohnen sind in einem Kurztest Wohnberatung zusammengefasst, mit dem die vertraute Wohnsituation kritisch betrachtet und beurteilt werden kann. Dieser Test ist in der Anlaufstelle zur Wohnberatung (Seniorenstützpunkt Landkreis Emsland SPN) oder im Internet unter www.emsland.de (=> Leben und Freizeit => Soziales => Senioren) erhältlich. Er bildet eine gute Grundlage, um möglichen Handlungsbedarf aufzuzeigen.


Nähere Fragen zur Vermittlung der Wohnberater*innen und weitere Informationen zur Wohnberatung sind im Rathaus der Samtgemeinde Freren bei Klaus Schröder, Tel. 05902/950-101, oder beim Seniorenstützpunkt des Landkreises Emsland, Kerstin Knoll, Tel. 05931/44-1267 (seniorenstuetzpunkt@emsland.de) und im Internet unter www.emsland.de (=> Leben und Freizeit => Soziales => Senioren) erhältlich.